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  • Betoninstandsetzung
  • Laufender Betrieb
  • München & Bayern

Bodensanierungfür Industrie und Gewerbe.

Risse, Ausbrüche, offene Fugen oder eine verschlissene Beschichtung: Beschädigte Industrieböden und Parkflächen sind ein Sicherheits- und Kostenrisiko. IBS saniert Böden aus einer Hand – von der Schadenaufnahme über Rissinjektion und Reprofilierung bis zur neuen Beschichtung, auf Wunsch abschnittsweise bei laufendem Betrieb. Von unserem Sitz in München aus arbeiten wir in ganz Bayern, im Rhein-Main-Gebiet und bei größeren Projekten deutschlandweit.

01Betonuntergrund, Risse injiziert02Haftbrücke / Grundierung03Reprofilierung (PCC- oder EP-Mörtel)04Neue Beschichtung
Abb. — Schnitt Systemaufbau Bodensanierung, schematisch

(01) Eckdaten

Technische Eckdaten.

Richtwerte – der konkrete Aufbau richtet sich nach Untergrund, Belastung und Herstellerzulassung.

Basis
EP / PU / PCC
Schäden
Risse, Ausbrüche, Fugen
Ausführung
abschnittsweise möglich
  • Rissinjektion & Rissverfüllung
  • Ausbrüche & Abplatzungen
  • Fugen- und Kantensanierung
  • Entfernen alter Beschichtungen
  • Betoninstandsetzung in Parkhäusern
  • Neubeschichtung nach Sanierung

(02) Fachwissen


Wann ist eine Bodensanierung nötig?

Industrieböden und Parkflächen werden jeden Tag mechanisch, chemisch und thermisch beansprucht. Staplerverkehr, Punktlasten von Regalen, Tausalz in Parkhäusern, Öle, Reinigungsmittel und Temperaturwechsel hinterlassen über die Jahre Spuren. Kleine Schäden wachsen schnell: Aus einem Haarriss wird ein Ausbruch, aus einer beschädigten Fugenkante eine Stolperstelle, aus einer abgenutzten Beschichtung ein offener Betonuntergrund, in den Wasser und Chloride eindringen.

Eine rechtzeitige Bodensanierung ist fast immer günstiger als ein späterer Komplettaustausch. Sie stellt die Tragfähigkeit und Ebenheit wieder her, verhindert Folgeschäden an Bewehrung und Fahrzeugen und sorgt dafür, dass Verkehrswege wieder sicher befahren und begangen werden können.

  • Risse im Beton oder in der Beschichtung
  • Ausbrüche, Abplatzungen und Schlaglöcher
  • Beschädigte Fugen und ausgebrochene Fugenkanten
  • Abgenutzte, abgelöste oder blasige Beschichtungen
  • Staubender, absandender Beton
  • Rostfahnen und Abplatzungen über der Bewehrung in Parkhäusern

Schadenaufnahme und Sanierungskonzept

Jede Bodensanierung beginnt mit einer gründlichen Bestandsaufnahme vor Ort. Wir dokumentieren Art, Lage und Umfang der Schäden und prüfen den Untergrund: Haftzugfestigkeit, Restfeuchte, Rissbreiten und Rissbewegungen sowie in Parkhäusern bei Bedarf den Chloridgehalt des Betons. Erst wenn die Ursache eines Schadens klar ist, lässt sich entscheiden, wie er dauerhaft behoben wird.

Daraus entsteht ein Sanierungskonzept mit den nötigen Arbeitsschritten, den geeigneten Materialien und einem Bauzeitenplan. Bei größeren Instandsetzungen von Stahlbetonbauteilen erfolgt die Planung nach den Regeln der Technischen Regel Instandhaltung beziehungsweise der Instandhaltungs-Richtlinie des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton; dafür ist ein sachkundiger Planer einzubinden.


Risse sanieren: Injektion und Verfüllung

Wie ein Riss behandelt wird, hängt davon ab, ob er sich noch bewegt und ob er kraftschlüssig geschlossen oder nur abgedichtet werden soll.

Kraftschlüssiges Verschließen mit Epoxidharz

Ruhende Risse, die die Tragfähigkeit beeinträchtigen, werden mit niedrigviskosem Epoxidharz injiziert oder verfüllt. Das Harz verbindet die Rissflanken fest miteinander, die Fläche kann danach wieder voll belastet und beschichtet werden.

Dehnfähiges Abdichten mit Polyurethan

Risse, die sich noch bewegen oder durch die Wasser dringt, werden mit Polyurethan dehnfähig abgedichtet. Für Flächen mit dauerhaften Rissbewegungen ist anschließend häufig eine rissüberbrückende Beschichtung sinnvoll, etwa ein OS 11-System.

Risse in der Beschichtung

Oberflächliche Risse in einer bestehenden Beschichtung werden aufgeweitet, gereinigt und mit einem auf das System abgestimmten Material verschlossen. Ist die alte Beschichtung großflächig geschädigt, wird sie entfernt und erneuert.


Ausbrüche, Abplatzungen und Fugen instand setzen

Ausbrüche und Abplatzungen werden bis auf tragfähigen Beton ausgestemmt, gereinigt und mit einem geeigneten Mörtel reprofiliert. Je nach Belastung und gewünschter Wiederbelastbarkeit setzen wir zementgebundene, kunststoffmodifizierte PCC-Mörtel oder schnell erhärtende Epoxidharzmörtel ein. Liegt Bewehrung frei, wird sie entrostet und mit einem Korrosionsschutz versehen, bevor der Betonersatz aufgebracht wird.

Fugen sind die häufigste Schwachstelle von Industrieböden. Ausgebrochene Fugenkanten werden mit Epoxidharzmörtel neu aufgebaut, verschlissene Fugenfüllungen ersetzt. Bei stark befahrenen Fugen können Fugenprofile die Kanten dauerhaft schützen. In Bereichen nach Wasserhaushaltsgesetz dürfen Fugen nur mit zugelassenen Fugendichtsystemen durch einen Fachbetrieb abgedichtet werden – IBS ist dafür nach § 62 AwSV zertifiziert.


Alte Beschichtungen entfernen und neu beschichten

Ist eine Beschichtung verschlissen, abgelöst oder chemisch angegriffen, wird sie vollständig entfernt. Je nach Schichtdicke und Untergrund geschieht das durch Kugelstrahlen, Fräsen oder Schleifen. Gleichzeitig entsteht eine raue, saubere und tragfähige Oberfläche, auf der die neue Beschichtung sicher haftet.

Anschließend wählen wir das passende System für die künftige Nutzung: eine Industriebodenbeschichtung aus Epoxid oder Polyurethan für Hallen und Lager, ein Oberflächenschutzsystem nach OS 8 oder OS 11 für Tiefgaragen und Parkdecks oder eine flüssigkeitsdichte Beschichtung für Flächen nach Wasserhaushaltsgesetz. Auf Wunsch folgen Markierungen für Fahrwege, Stellplätze und Lagerzonen.


Bodensanierung bei laufendem Betrieb

Viele Betriebe können ihre Halle oder Tiefgarage nicht wochenlang schließen. Wir planen die Bodensanierung deshalb so, dass Ihr Betrieb weiterlaufen kann: Die Fläche wird in Abschnitte eingeteilt, die nacheinander saniert werden. Fahrwege und Zufahrten bleiben offen oder werden umgeleitet, staubintensive Arbeiten erfolgen mit Absaugung.

Mit schnell erhärtenden Materialien lassen sich sanierte Bereiche häufig schon nach kurzer Zeit wieder freigeben. Wo nötig, arbeiten wir nachts, am Wochenende oder in Betriebsferien. Den genauen Zeitplan stimmen wir vor Beginn mit Ihnen und Ihren Nutzern ab.


Bodensanierung in Parkhäusern und Tiefgaragen

In Parkhäusern und Tiefgaragen ist die Bodensanierung meist auch eine Frage des Bauwerksschutzes. Fahrzeuge tragen im Winter chloridhaltiges Schmelzwasser ein; die Chloride dringen über Risse und ungeschützte Flächen in den Beton ein und können die Bewehrung korrodieren lassen. Typische Anzeichen sind Rostfahnen, Abplatzungen und Feuchtstellen an der Unterseite von Decken.

Hier verbinden wir Betoninstandsetzung und Oberflächenschutz: Schadstellen werden instand gesetzt, Risse behandelt und die Fläche anschließend mit einem geeigneten Oberflächenschutzsystem beschichtet, damit Wasser und Chloride künftig nicht mehr eindringen.


Kosten einer Bodensanierung

Die Kosten einer Bodensanierung hängen vor allem von Art und Umfang der Schäden, vom Zustand des Untergrunds, von der Größe der Fläche und vom gewählten Beschichtungssystem ab. Auch Randbedingungen wie Arbeiten bei laufendem Betrieb, Nacht- oder Wochenendarbeit beeinflussen den Aufwand.

Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie ein Angebot, in dem alle Positionen nachvollziehbar aufgeführt sind – von der Schadenaufnahme über die Instandsetzung bis zur neuen Beschichtung und Markierung. So können Sie Sanierung und Neubau eines Bodens fundiert vergleichen.


(03) Fragen

Häufige Fragen zu Bodensanierung.

Sanierung oder neuer Boden – was ist sinnvoller?

Ist der Betonuntergrund im Kern tragfähig, ist eine Sanierung mit anschließender Beschichtung fast immer deutlich günstiger und schneller als ein neuer Boden. Ob das zutrifft, klären wir bei der Besichtigung mit einer Prüfung von Haftzugfestigkeit, Feuchte und Rissen.

Kann der Boden während der Sanierung genutzt werden?

In vielen Fällen ja. Wir sanieren abschnittsweise, sodass Teile der Fläche weiter genutzt werden können, und arbeiten bei Bedarf nachts oder am Wochenende. Wie lange ein Abschnitt gesperrt bleibt, hängt von den eingesetzten Materialien ab.

Wie werden Risse im Industrieboden repariert?

Ruhende Risse werden mit Epoxidharz kraftschlüssig verschlossen, sich bewegende oder wasserführende Risse mit Polyurethan dehnfähig abgedichtet. Welches Verfahren richtig ist, hängt von Rissbreite, Rissbewegung und Ursache ab.

Was tun bei ausgebrochenen Fugenkanten?

Die beschädigten Kanten werden ausgestemmt und mit Epoxidharzmörtel neu aufgebaut, anschließend wird die Fuge neu verfüllt. Bei starkem Staplerverkehr können Fugenprofile die Kanten dauerhaft schützen.

Muss die alte Beschichtung vor der Neubeschichtung entfernt werden?

Lose, abgelöste oder chemisch geschädigte Beschichtungen müssen vollständig entfernt werden, meist durch Kugelstrahlen oder Fräsen. Fest haftende, intakte Beschichtungen können je nach System auch angeschliffen und überarbeitet werden.

Sanieren Sie auch Flächen nach Wasserhaushaltsgesetz?

Ja. Als zertifizierter Fachbetrieb nach § 62 AwSV setzen wir Auffangräume, Abfüllflächen und Fugen in Anlagen für wassergefährdende Stoffe mit bauaufsichtlich zugelassenen Systemen instand und dokumentieren die Ausführung für Sachverständige und Behörden.

In welchen Regionen bieten Sie Bodensanierung an?

Unser Sitz ist München. Bodensanierungen führen wir in München und Umgebung, in ganz Bayern und im Rhein-Main-Gebiet aus, größere Projekte auch deutschlandweit.