Was sind OS 11a und OS 11b?
Oberflächenschutzsysteme sind nach DIN EN 1504-2 in Verbindung mit DIN V 18026 und der DAfStb-Instandhaltungs-Richtlinie beziehungsweise der TR Instandhaltung klassifiziert. OS 11 steht für Beschichtungen mit erhöhter dynamischer Rissüberbrückungsfähigkeit auf frei bewitterten, begeh- und befahrbaren Flächen. Als Bindemittel dienen Polyurethan oder Kombinationen aus Polyurethan und Epoxidharz. Die Schicht dehnt sich mit, wenn Temperatur und Verkehr den Riss arbeiten lassen, und hält Wasser und Chloride draußen.
OS 11a: zweischichtig
Auf der Grundierung liegt eine elastische Schwimmschicht. Sie übernimmt die Rissüberbrückung. Darüber folgt eine verschleißfeste, abgestreute Deckschicht, die Reifen und Räumgeräte abfängt.
OS 11b: einschichtig
Hier erledigt eine einzige abgestreute Schicht beides, Rissüberbrückung und Verschleißschutz. Der Aufbau ist schlanker. Welches System wir einsetzen, entscheiden Belastung, Untergrund und Herstellerzulassung.