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  • Polyurethan
  • Epoxidharz
  • fugenlos
  • matt bis Hochglanz

Designbodenfugenlos und belastbar.

Ein fugenloser Designboden verbindet die Robustheit einer Industriebeschichtung mit einer ruhigen, hochwertigen Optik. IBS verlegt Designbeschichtungen aus Polyurethan und Epoxidharz für Showrooms, Büros, Praxen und Verkaufsflächen – von seidenmatt bis Hochglanz, uni oder mit Farbchips. Von unserem Sitz in München aus arbeiten wir in ganz Bayern, im Rhein-Main-Gebiet und bei größeren Projekten deutschlandweit.

01Estrich oder Beton02Grundierung03Designschicht04Versiegelung, matt bis glänzend
Abb. — Schnitt Systemaufbau Designboden, schematisch

(01) Eckdaten

Technische Eckdaten.

Richtwerte – der konkrete Aufbau richtet sich nach Untergrund, Belastung und Herstellerzulassung.

Basis
PU / EP
Optik
matt bis Hochglanz
Fugen
fugenlos
  • Showrooms
  • Büro & Praxis
  • Verkaufsflächen

(02) Fachwissen


Was ist ein Designboden?

Als Designboden bezeichnet man eine fugenlose, flüssig aufgetragene Kunstharzbeschichtung, die auf Estrich oder Beton aufgebracht wird. Im Unterschied zu Fliesen oder Planken entstehen keine Fugen, in denen sich Schmutz sammelt. Die Fläche wirkt großzügig und ist leicht zu reinigen.

Je nach Anforderung kommen Polyurethan- oder Epoxidharz-Systeme zum Einsatz, häufig in Kombination. Die Oberfläche lässt sich in Farbe, Glanzgrad und Struktur an das Raumkonzept anpassen.

  • Showrooms und Ausstellungsflächen
  • Büros, Agenturen und Empfangsbereiche
  • Arztpraxen und Kanzleien
  • Verkaufsflächen und Gastronomie
  • Wohnbereiche nach Abstimmung

PU oder Epoxid für den Designboden?

Epoxidharz bildet harte, druckfeste und chemisch beständige Oberflächen. Unter UV-Licht neigen aromatische Epoxidharze allerdings zum Vergilben. Das fällt bei hellen und weißen Farbtönen in Räumen mit Tageslicht deutlich auf.

Polyurethan ist elastischer, fußwarm und angenehm leise beim Begehen. Mit aliphatischen PU-Deckschichten bleibt der Farbton auch unter Lichteinfall weitgehend stabil. Für Designflächen empfehlen wir deshalb häufig einen PU-Aufbau oder ein Epoxid-System mit aliphatischer PU-Versiegelung.


Optik: Farbe, Glanzgrad und Farbchips

Die Farbwahl ist nahezu frei, gängig sind Töne nach RAL oder NCS. Der Glanzgrad wird über die abschließende Versiegelung bestimmt. Matte und seidenmatte Oberflächen zeigen Gebrauchsspuren weniger stark, Hochglanz wirkt repräsentativ, macht Kratzer und Staub aber sichtbarer.

Mit eingestreuten Farbchips entsteht eine lebendige Oberfläche, die kleinere Verschmutzungen optisch kaschiert. Die Chips werden in die frische Schicht eingestreut und mit einer transparenten Versiegelung eingebunden.

Musterfläche

Farbe und Glanzgrad wirken auf der Fläche oft anders als auf einer kleinen Farbkarte. Auf Wunsch legen wir vorab ein Muster an.


Schichtaufbau

Ein typischer Designboden besteht aus Grundierung, gegebenenfalls Kratzspachtelung, einer selbstverlaufenden Nutzschicht von meist 2 bis 3 mm und einer Versiegelung. Die Versiegelung schützt die Oberfläche, bestimmt den Glanzgrad und kann durch Zusätze rutschhemmend ausgerüstet werden.

Für Verkaufs- und Kundenbereiche gelten nach ASR A1.5 und DGUV Regel 108-003 je nach Nutzung Anforderungen an die Rutschhemmung, in trockenen Bereichen meist R9. Glatte Hochglanzoberflächen sind dafür nicht immer geeignet. Wir klären das bei der Planung.


Untergrund, Feuchte und Fußbodenheizung

Der Untergrund muss tragfähig, eben und trocken sein. Zementestriche werden geschliffen oder kugelgestrahlt, Risse kraftschlüssig verharzt und Unebenheiten gespachtelt. Wir prüfen die Haftzugfestigkeit, die für Beschichtungen in der Regel mindestens 1,5 N/mm² betragen soll, und messen die Restfeuchte, da zu feuchte Estriche zu Blasen und Ablösungen führen.

Auf Fußbodenheizung ist ein Designboden nach Abstimmung möglich. Der Estrich muss vorher nach Protokoll aufgeheizt sein, und das System muss vom Hersteller für beheizte Untergründe freigegeben sein. Bewegungsfugen im Estrich müssen übernommen werden.


Verarbeitung und Aushärtung

Verarbeitet wird bei Raumtemperaturen innerhalb der Herstellervorgaben, in der Regel ab etwa 15 °C, und mindestens 3 K über dem Taupunkt. Während der Verarbeitung sollte der Raum staubfrei sein, Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung sind zu vermeiden.

Begehbar ist der Boden meist nach etwa einem Tag. Möbel können in der Regel nach einigen Tagen gestellt werden, voll belastbar ist die Fläche nach rund sieben Tagen. Teppiche und Abdeckungen sollten erst nach vollständiger Aushärtung aufgelegt werden.

Für Untergrundvorbereitung, Grundierung, Nutzschicht und Versiegelung sind je nach Fläche mehrere Arbeitstage einzuplanen. In bewohnten oder genutzten Gebäuden arbeiten wir raum- oder abschnittsweise, damit der Betrieb weiterlaufen kann.


Designboden im Vergleich

Gegenüber Fliesen bietet ein fugenloser Designboden eine durchgehende Fläche ohne Fugen, in denen sich Schmutz und Feuchtigkeit sammeln. Gegenüber Vinyl- oder Designbelägen entfallen Stöße und Kanten, und Beschädigungen lassen sich lokal ausbessern, statt Planken zu tauschen.

Ein geschliffener oder polierter Betonboden wirkt rauer und zeigt Flecken stärker, weil die Oberfläche offenporiger bleibt. Ein beschichteter Designboden ist dichter und damit pflegeleichter, erreicht aber nicht die mineralische Optik von Sichtbeton. Welche Lösung passt, hängt von Gestaltung, Nutzung und Budget ab.

Akustik und Gehkomfort

PU-Beschichtungen sind etwas elastischer als Epoxid und dämpfen Gehgeräusche. In Büros und Praxen trägt das spürbar zum Raumklima bei. Für eine deutliche Trittschalldämmung sind zusätzliche Maßnahmen im Fußbodenaufbau notwendig.


Pflege und typische Fehler

Für die Unterhaltsreinigung genügen ein feuchter Wischmopp und ein pH-neutraler Reiniger. Stuhl- und Möbelfüße sollten mit Filzgleitern versehen werden, an Eingängen schützen Sauberlaufzonen vor eingetragenem Sand. Matte Versiegelungen können bei Bedarf erneuert werden, ohne die Nutzschicht zu entfernen.

Häufige Fehler sind zu feuchte Estriche, ein ungeeignetes Epoxid-System in hellen Farbtönen bei Tageslicht, fehlende Fugenübernahme und Hochglanz in stark frequentierten Bereichen. IBS hat seinen Sitz in München und führt Designböden vor allem in Bayern und im Rhein-Main-Gebiet aus, bei größeren Projekten deutschlandweit. Wir besichtigen, prüfen den Untergrund, geben ein Festpreis-Angebot ab und dokumentieren die Ausführung.


(03) Fragen

Häufige Fragen zu Designboden.

Was kostet ein fugenloser Designboden?

Der Preis hängt von Fläche, Untergrundzustand, Aufbau, Farbe und Glanzgrad sowie Zusatzleistungen wie Farbchips oder Sockelausbildung ab. Kleine Flächen sind je Quadratmeter aufwendiger als große. Pauschalpreise aus dem Internet sind daher nur bedingt aussagekräftig. Nach einer Besichtigung erhalten Sie ein Festpreis-Angebot.

Vergilbt ein Epoxidharzboden?

Aromatische Epoxidharze vergilben unter UV-Licht, besonders sichtbar bei hellen Farbtönen. Mit einer aliphatischen PU-Versiegelung oder einem PU-System lässt sich das weitgehend vermeiden. Wir berücksichtigen Lichtverhältnisse bei der Systemwahl.

Ist ein Designboden auf Fußbodenheizung möglich?

Ja, nach Abstimmung. Der Estrich muss nach Aufheizprotokoll belegreif sein, und das System muss für beheizte Untergründe freigegeben sein. Fugen im Estrich werden in den Boden übernommen.

Wie kratzfest ist ein Designboden?

Ein Designboden ist sehr belastbar, aber nicht kratzfrei. Matte Oberflächen zeigen Gebrauchsspuren weniger als Hochglanz. Filzgleiter und Sauberlaufzonen verlängern die Lebensdauer der Versiegelung deutlich.

Kann ein Designboden auf alte Fliesen aufgebracht werden?

Grundsätzlich ist das möglich, wenn die Fliesen fest haften und die Fugen ausgeglichen werden. Die Fliesenoberfläche muss angeschliffen und mit einem geeigneten Haftvermittler vorbehandelt werden. Ob das sinnvoll ist, prüfen wir vor Ort.

Wie lange dauert die Verlegung?

Für Untergrundvorbereitung, Grundierung, Nutzschicht und Versiegelung sind in der Regel mehrere Arbeitstage einzuplanen. Hinzu kommt die Aushärtung, bevor Möbel gestellt werden. Den Zeitplan stimmen wir mit Ihnen ab.

Kann im bewohnten oder genutzten Gebäude gearbeitet werden?

Ja, die Arbeiten lassen sich raum- oder abschnittsweise planen. Während Verarbeitung und Aushärtung muss der jeweilige Bereich gesperrt sein. Bei lösemittelfreien Systemen ist die Geruchsbelastung gering, eine gute Lüftung ist trotzdem sinnvoll.

Ist ein Designboden rutschig?

Glatte Hochglanzflächen können bei Nässe rutschig sein. Durch Zusätze in der Versiegelung lässt sich die Rutschhemmung erhöhen, wobei die Optik leicht matter wird. Für gewerbliche Bereiche stimmen wir die Rutschhemmung auf die Anforderungen ab.