Wann ist eine Betoninstandsetzung nötig?
Staplerverkehr, Punktlasten von Regalen, Tausalz, Öle und Temperaturwechsel setzen dem Beton jeden Tag zu. Irgendwann sieht man das. Aus einem Haarriss wird ein Ausbruch, aus einer angeschlagenen Fugenkante eine Stolperstelle, und an der Deckenunterseite zeichnet sich die erste Rostfahne ab.
Auf Baustellen begegnen uns immer wieder dieselben Schadensbilder: Altbeschichtungen, die nie richtig auf dem Untergrund gehaftet haben, uneben verlegter Estrich, Beton ohne fachgerechtes Gefälle und in älteren Parkhäusern Chloride im Beton. Keines dieser Probleme löst eine neue Deckschicht.
Wer früh handelt, zahlt weniger als für einen späteren Abbruch.
Betroffen sind nicht nur Böden. Bei Stahlbeton zeigen sich Schäden ebenso an Stützen, Wänden, Unterzügen, Deckenunterseiten und Balkonen, also überall dort, wo Feuchte, Salz oder Kohlendioxid an die Bewehrung gelangen.
- Risse im Beton oder in der Beschichtung
- Ausbrüche, Abplatzungen und ausgebrochene Fugenkanten
- Rostfahnen und Abplatzungen über der Bewehrung
- Staubender, absandender Beton
- Abgelöste oder blasige Beschichtungen